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Welche Unterlagen brauche ich zum Verkauf?

Von Martin Leitinger · veröffentlicht am 12. Oktober 2026

Unterlagen, die fast immer gebraucht werden

Für den Verkauf brauchen Sie in der Regel einen gültigen Energieausweis, Grundrisse und Angaben zur Wohn- und Grundstücksfläche. Hilfreich sind auch Baupläne, Baugenehmigungen und Nachweise über größere Modernisierungen mit Rechnungen.

Diese Dokumente helfen Interessenten, das Objekt richtig einzuschätzen, und sie verkürzen die Gespräche spürbar.

Unterlagen, die der Notar einholt

Der Grundbuchauszug, die Lastenfreistellung und die Vorbereitung des Kaufvertrags übernimmt der Notar. Ihr Teil ist, Auskunft über Belastungen wie Grundschulden zu geben und die vorhandenen Unterlagen bereitzustellen.

Besonderheiten bei Wohnungen

Bei Eigentumswohnungen gehören die Teilungserklärung, die Gemeinschaftsordnung, Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen und die Hausgeldabrechnungen zu den wichtigsten Unterlagen. Gerade die Rücklage und geplante Sanierungen des Hauses interessieren Käufer sehr.

Häufige Fragen

Ist ein Energieausweis Pflicht?

Ja. Der Energieausweis muss Interessenten spätestens bei der Besichtigung vorgelegt werden, und seine Kennwerte müssen in Immobilienanzeigen stehen.

Muss ich den Grundbuchauszug selbst besorgen?

In der Regel nicht. Den Grundbuchauszug holt der Notar für den Kaufvertrag ein. Sie können ihn aber jederzeit selbst beim Grundbuchamt beantragen, wenn Sie ihn früher benötigen.

Was brauche ich bei einer Eigentumswohnung zusätzlich?

Bei Wohnungseigentum sind die Teilungserklärung, die Gemeinschaftsordnung und die Hausgeldabrechnungen der letzten Jahre wichtig. Interessenten fragen danach häufig.

Martin Leitinger

Makler für Luxusimmobilien, seit 1999 in der Immobilienbranche · Profil